BengalFarbgenetik & EMS-Rechner

Die genetische Landschaft der Bengal-Katze ist durch ihre hybride Abstammung (Prionailurus bengalensis × Felis catus) geprägt. Dies führt zu einer einzigartigen Fellmuster-Genetik, die zwingend entweder Spotted (24) oder Marble (22) als einzige von der FIFe anerkannte Phänotypen vorschreibt. Die EMS-Codes für die Bengalin sind auf Brown (schwarze Serie), Snow (cs-Serie, Sepia cb/cb oder Mink cb/cs) und Silber-Varianten beschränkt, wobei der Inhibitor-Lokus (I) die Silber-/Charcoal-Linien erzeugt. Bengal-Zuchtprogramme erfordern den präzisen Einsatz eines EMS-Farbrechners, um die cs-, cb- und C-Allelkombinationen zu differenzieren, die die drei Snow-Phänotypen erzeugen: Seal Lynx Point (cs/cs), Seal Sepia (cb/cb) und Seal Mink (cb/cs).

Bengal Farbgenetik: häufige Fragen

Welche rezessiven Farben tragen Bengal Katzen häufig?
Snow-Bengalen entstehen durch Allele am C-Lokus: Seal Lynx Point (cs/cs), Seal Sepia (cb/cb) und Seal Mink (heterozygot cs/cb). Brown (Braune) Bengalen können verborgene cb- oder cs-Allele tragen, die bei entsprechender Verpaarung Snow-Nachkommen hervorbringen. Verdünnung (d) ist im FIFe-Bengal-Standard akzeptiert und bringt blaue/graue Varianten hervor. Der Charcoal-Phänotyp ist an die Interaktion des Agouti-Lokus mit dem ererbten ASIP-Inhibitor der asiatischen Leopardenkatze (P. bengalensis) gekoppelt.
Welche Farbbeschränkungen gelten im Bengal Standard?
Nur Spotted (24) und Marble/Classic (22) Tabby-Muster sind anerkannt — Ticked (25) und Mackerel (23) sind disqualifizierende Fehler bei der BEN. Einfarbige (Non-Agouti, a/a) Bengalen sind nicht zugelassen. Chocolate- (b) und Cinnamon-Allele (bl) sind im Bengal-Standard nicht anerkannt. Dominantes Weiß (W) ist nicht zulässig. Alle Bengalen müssen am A-Lokus Agouti (A/-) sein.
Welche Fellmuster sind typisch für die Bengal?
Das Spotted-Muster (24) umfasst sowohl 'Single-Spotted' (einzelne Tupfen) als auch die heiß begehrten 'Rosetten'-Formationen — die Rosette ist eine phänotypische Variante innerhalb des Codes 24 und wird in der EMS-Notation nicht unterschieden. Marble (22) ahmt das Classic-Tabby nach, jedoch mit einem einzigartigen horizontalen Verlauf, der vom Erbe der asiatischen Leopardenkatze stammt. Der 'Charcoal'-Phänotyp präsentiert sich mit einer dunklen Gesichtsmaske und einem dunklen Rücken ('Cape') und ist genetisch von den Standardfarbklassen getrennt; er ist derzeit nicht vollständig im EMS kodifiziert.

Beliebte EMS-Farben

BEN n 24Brown (Schwarz) Spotted Tabby
BEN n 22Brown (Schwarz) Marble Tabby
BEN ns 24Schwarz Silber Spotted Tabby (Silber-Bengal)
BEN a 24Blau Spotted Tabby
BEN n 24 33Seal Lynx Point Spotted (Snow-Bengal, cs/cs)
BEN ns 22Schwarz Silber Marble Tabby

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